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Offener Ganztag

Offene Ganztagsangebote stehen im Fokus bildungs- und gesellschaftspolitischer Diskussionen und sollen sowohl zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf beitragen (BMFSFJ, 2005, 2013), als auch soziale und fachliche Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler fördern (Fischer et al., 2011). Bei der Beschreibung der Qualität des offenen Ganztags im Rahmen der externen Evaluation werden auch die dafür relevanten, aktuellen Rahmenbedingungen an der Einzelschule, wie z.B. räumliche und strukturelle Gegebenheiten, berücksichtigt.

An einen qualitätsvollen Ganztag werden folgende Anforderungen gestellt:

  • Die Schulleitung verantwortet die Weiterentwicklung und Qualitätssicherung des Ganztagsangebots.

  • Das Ganztagsangebot wird als multiprofessionelle Kooperation zur gezielten Förderung der Schülerinnen und Schüler umgesetzt.

  • Durch die Gestaltung guter Rahmenbedingungen wird der Ganztag als Lebensraum gestärkt.

  • Das Ganztagsangebot fördert das formale und non-formale Lernen der Schülerinnen und Schüler.

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Qualität von Unterrichts- und Erziehungsprozessen

Qualität schulischer Organisationsprozesse

Literatur

  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). (2005). Zwölfter Kinder- und Jugendbericht. Bericht über die Lebenssituation junger Menschen und die Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland. Berlin.
  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). (2013). Vierzehnter Kinder- und Jugendbericht. Bericht über die Lebenssituation junger Menschen und die Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland. Berlin.
  • Fischer, N., Holtappels, H. G., Klieme, E., Rauschenbach, T., Stecher, L., & Züchner, I. (2011). Ganztagsschule: Entwicklung, Qualität, Wirkungen. Weinheim: Beltz Juventa.