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Fragen & Antworten

Auf dieser Seite finden Sie Antworten auf Fragen zur Durchführung von Lernstandserhebungen.

Welche Möglichkeiten zur Lernstandserhebungen gibt es überhaupt?

Der Begriff der „Lernstandserhebung“ darf in diesem Zusammenhang breit interpretiert werden. So ist nicht nur ein pilotierter Test, sondern bspw. auch das fachliche Gespräch zwischen Lehrkraft und Schüler / Schülerin bzw. Klasse als Lernstandserhebung anzusehen. Schriftlich können z. B. an den Bildungsstandards orientierte Diagnoseverfahren durchgeführt werden, die die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler objektiv messen (z. B. VERA-3, VERA-8). Auch mit an den Curricula angelehnten Verfahren kann der Lernstand beschrieben werden, z. B. mit den bayerischen Jahrgangsstufentests. Zahlreiche Schulen haben zudem interne, meist curricular ausgerichtete Instrumente entworfen, die ebenfalls in bewährter Weise der Lernstandserhebung dienen.

Welche Lernstandserhebungen sollen durchgeführt werden?

Es liegt im pädagogischen Ermessen jedder einzelne Schule zu entscheiden, welche Lernstandserhebungen durchgeführt werden. Aus fachlicher Sicht ist es sinnvoll, dass die Lernstandserhebungen durch die Schule entsprechend…

  • …dem Alter der Lernenden,
  • …der jeweiligen fachlichen Situation und
  • …den organisatorischen Rahmenbedingungen

passend geplant werden, um den Lehrkräften und auch den Eltern verwertbare Rückmeldungen über den Lernstand eines Kindes oder eines Jugendlichen zu geben.

Warum sollen Lernstandserhebungen durchgeführt werden?

Lernstandserhebungen sind ein unverzichtbares Feedback- und Reflexionsinstrument für Schulleitung und Lehrkraft und geben auf verschiedenen Ebenen wichtige Rückmeldungen über den erfolgten Wissens- und Kompetenzerwerb in zentralen Fächern. Bei Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts ist eine systematische Durchführung aufgrund der durch die Pandemie bedingten Unterrichtssituation an den Schulen sinnvoll. Die Analyse der Ergebnisse der Schule, der Lerngruppe und jeder einzelnen Schülerin bzw. jedes einzelnen Schülers bietet den Schulen die Möglichkeit, im Anschluss mit passenden Fördermaßnahmen und zusätzlichen Lernangeboten den Unterricht weiterzuentwickeln. Sie können durch die einzelne Lehrkraft, Fachteams und die Schulleitung genutzt werden und Grundlage eines strukturierten Feedbacks an die Lernenden und ihre Eltern sein.

Wann sollen Lernstandserhebungen durchgeführt werden?

Bei der Rückkehr in den Präsenzunterricht wird zunächst eine Phase des Ankommens zu gestalten sein, in der den Schülerinnen und Schülern die Rückkehr in bewährte Sozial- und Arbeitsformen behutsam ermöglicht wird. Anschließend können Lernstandserhebungen durchgeführt werden.

Welche Unterstützung erhalten die Schulen bei der Auswahl passender Instrumente?

Das Staatsministerium hat zur Unterstützung der Schulen das bereits bekannte Angebot an Lernstandserhebungen in zentralen Fächern ausgeweitet und bietet über das Landesamt für Schule Unterstützung und Beratung bei der Auswahl und Gestaltung geeigneter Lernstandserhebungen an. An den Schulen bewährte Instrumente, wie z. B. klassenübergreifende schulinterne Tests, und verlagsseitig angebotene Medien können die staatlichen Angebote dabei sinnvoll ergänzen.

Wie können die durchzuführenden Lernstandserhebungen dokumentiert werden?

Die Durchführung von Lernstandserhebungen können intern für den Informationsaustausch in den Kollegien und für eventuelle Nachfragen der Erziehungsberechtigten in geeigneter Form schriftlich dokumentiert werden. Die äußere Form der Dokumentation ist den Schulen völlig freigestellt. Jede Schule entscheidet für sich, welchen Weg sie wählt und wie sie die Informationsweitergabe am besten organisiert.

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Portal „gemeinsam.Brücken.bauen“

Fachliche Unterstützung zum Förderprogramm „gemeinsam.Brücken.bauen“ (z. B. Best-Practice-Beispiele) bietet das Webportal des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB).

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